Intelligentes Fabriklayout: 50 % weniger Zwischenbestände ohne Neubau

Durch ein flussorientiertes Layout sanken Zwischenbestände um 50 % und innerbetriebliche Transfers um 85 %. Zwölf neue Maschinen fanden im bestehenden Werk Platz – ohne zusätzliches Gebäude.

−50 %

Zwischenbestände

−85 %

Transferoperationen

−27 %

Direkter Personalbedarf
Projektübersicht

Mehr Wachstum unter demselben Dach

Das Unternehmen plante zusätzliche Maschinen und stand vor der Frage, ob dafür ein neues Gebäude erforderlich sei. Anstatt mit dem Verschieben einzelner Maschinen zu beginnen, wurde zunächst der gesamte Material- und Wertstrom analysiert. Rund 70 % des Maschinenparks wurden für einen zusammenhängenden Produktionsfluss neu positioniert. Eine prozessorientierte Aufstellung wich einer Anordnung, die kurze Wege und möglichst unterbrechungsarmen Fluss unterstützt. Nach der Umsetzung konnten zwölf neue Maschinen im vorhandenen Werk aufgestellt werden. Zwischenbestände sanken um 50 %, Transfers zwischen Maschinen um 85 % und der direkte Personalbedarf um 27 %. Zusätzliche Produktionsfläche und ein Neubau waren für diese Erweiterung nicht erforderlich.
Ausgangssituation

Die vermeintliche Flächenknappheit als Flussproblem verstehen

Wachsende Mengen, zusätzliche Maschinen und provisorische Lagerbereiche hatten die Abläufe schrittweise auseinandergezogen. Zwischenbestände belegten wertvolle Fläche; lange Transportwege, übermäßige Staplerbewegungen und voneinander getrennte Prozesse verlängerten die Durchlaufzeit. Eine Wertstromanalyse machte Wartezeiten, Bestände und Transporte sichtbar. Anschließend wurde das Layout vom Produktfluss ausgehend entworfen: kurze Wege, abgestimmte Prozessschritte und ein möglichst kontinuierlicher Fluss. Jede Maschinenverlagerung wurde auf ihren Beitrag zum Fluss geprüft. So entstand nutzbare Kapazität innerhalb der bestehenden Gebäude.
Ergebnisse

Messbare Verbesserungen auf einen Blick

−50 %

Zwischenbestände

Flussorientierte Abläufe reduzierten die Bestände zwischen den Prozessen.

−85 %

Transferoperationen

Die Zahl der Transfers zwischen Maschinen wurde um 85 % verringert.

−27 %

Direkter Personalbedarf

Der direkte Personalbedarf sank durch das neu gestaltete Produktionssystem um 27 %.

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